Benjamin Netanjahu in Berlin

Sicherheitsstufe 1 beim Besuch des israelischen Premierministers in Berlin. Als Benjamin Netanjahu und Angela Merkel im Bundeskanzleramt dann schließlich vor die Presse traten, lautete die Botschaft wie schon so oft: "Alles in allem: Es gibt nicht in allen Fragen Übereinstimmung, aber wir sind Freude. Wir sind Partner, und wir sind darum bemüht, unsere gegenseitigen Interessen zu verstehen." Leidenschaftlich warb Netanjahu vor der versammelten Hauptstadtpresse für seinen Standpunkt, dass das Nuklearabkommen den Iran noch viel gefährlicher mache, da es ihm wirtschaftliche Erholung ermögliche. In einigen Jahren werde der Schiitenstaat dann umso mehr Uran anreichern. Eine einfache Lösung hatte der israelische Ministerpräsident für den schwelenden Dauerkonflikt mit der palästinensischen Bevölkerung parat: Sobald diese das Existenzrecht Israels vollständig anerkenne, werde Friede sein im Nahen Osten. (hfn-media.net - 04.06.2018)